ADM Framework

Ein ganzheitliches Vorgehensmodell/Framework

Während der letzten drei Jahrzehnte haben wir enorme Fortschritte erlebt. Wer hätte in den ’90er Jahren gedacht, dass es heute ein Smartphone gibt oder Bestellungen am nächsten Tag geliefert werden? Zugleich entstanden neue Problemgebiete, in Organisationen und auf der gesellschaftlichen Ebene.

Dieses Framework ist aus dem Folgenden heraus entstanden

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Das Denken, durch das die Problemsituation entstanden ist, haben wir losgelassen.

Innovation

Arbeitsweisen, die strukturelle Probleme bei deren Ursachen gelöst haben, sind verloren gegangen.

Es bestehen sehr viele, hochwirksame Lösungen.

Hochwirksame Lösungen bleiben grundsätzlich in einem System stecken, das für eine Welt optimiert ist, die nicht mehr besteht.

Wo können die weitreichendsten Effekte bei minimalem Aufwand, Kosten und Risiken erzielt werden?

Da wo Entscheidungen getroffen werden. Durch Service Desk-Mitarbeiter bis zum Geschäftsführer.

ADMF V1.2

Weitere Informationen

Das Framework ist aus dem Zuhören auf Erfahrungsexperten entstanden. Erfahrungsexperten waren Kunden, Bürger, Mitarbeiter, Experten, Manager und Politiker. Es wurde etwas mehr auf negativ Betroffene, Initiativnehmer und Erfinder (hoch)effektiver Lösungen gehört, als auf andere Gruppen. Auch Geschäftsführer und Politiker gehörten zu den negativ Betroffenen.

Beim Zuhören standen die folgenden Punkte im Vordergrund:

    • Welche Grundursachen des höchsten Schadens verstecken sich hinter scheinbar unlösbaren Problemsituation?
    • Wie können die Grundursachen des höchsten Schadens bei minimalem Einsatz, Kosten und Risiken gelöst werden?
    • Die Umsetzung von Einsteins Zitat: Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
    • Ignoriere Restriktionen, wie die Beschränkung auf eine Methode, ein Gebiet oder ein Silo.
    • Sei ergebnisoffen.

Bis etwa 2005: Hochwirksame, innovative Lösungen waren willkommen.

Ab etwa 2005 und über eine schleichende Entwicklung: Je höher der mögliche Wirkungsgrad innovativer Lösungen, desto schneller sie im aktuellen Lösungsdenken, der Bürokratie und der Komplexität steckenblieben. Dies war auch bei Lean Start-Up der Fall. 

Es bestehen unzählige, hochwirksame und oft risikoarme, innovative Lösungen, auch zu scheinbar unlösbaren Problemen, bzw. ‚wicked Problems‘.

Bei hochkomplexen Problemsituationen war es regelmäßig möglich, diese auf wenige Grundursachen zu reduzieren. 

Gefundene Grundursachen passten nicht in das aktuelle Lösungsdenken, Prozeduren, Regularien und Gebiete, die finanziert wurden. Niemand fühlte sich für diese Grundursachen verantwortlich.

Welche veränderbaren Grundursachen des höchsten Schadens stehen den innovativen Lösungen im Weg?

Welche Lösung liefert die weitreichendsten Effekte bei minimalem Einsatz, Kosten, Risiken und neuem Schaden?

Wo ist der grundsätzliche Interventionspunkt, über den, bei minimalem Einsatz, Kosten und Risiken, die maximalen Effekte zur Lösung der Problematik zu erzielen ist?

→ In Entscheidungsprozessen und dies auf allen Ebenen

Was ist nötig, um über den Kipppunkt hinweg zu kommen, ab der das Framework funktioniert?

→ Eine ganzheitliche Lösung